Die Symptome der Multiplen Sklerose lassen sich zwar lindern, heilbar ist die Krankheit aber bisher noch nicht.
Akute Schübe lassen sich durch Infusionen mit hochdosiertem Kortison oder Abkömmlingen davon (Methylprednisolon) mindern und verkürzen.
Je nach Störung, bzw. Behinderung, werden auch Medikamente eingesetzt, die einzelne Symptome gezielt bekämpfen. Dazu gehören muskelentspannende Medikamente, Antidepressiva bei Depressionen und Angst, sowie Schmerzmittel. Einsetzbar sind auch Mittel gegen Blasenstörungen.
In zahlreichen Studien an Tausenden von Patienten wurde nachgewiesen, dass einige wenige Medikamente die Häufigkeit und Schwere der Schübe reduzieren.
Mit Präparaten wie
Avonex®, Betaferon®, Copaxone®,
Rebif® und Tysabri® stehen mittlerweile diverse Optionen für die medikamentöse MS-Therapie zur Verfügung.
Diese hochwirksamen Präparate verlangsamen den Krankheitsverlauf und können so ein mobileres und vitaleres Leben ermöglichen. Die Festlegung der patientenindividuell bestmöglichen Therapie übernimmt der betreuende Neurologe. Durch den Einsatz und die Nebenwirkungen dieser Präparate entsteht jedoch auch ein besonderer Bedarf nach ergänzender pharmazeutischer Beratung.
Aufgrund unseres sehr großen Patientenstammes mit diesem Krankheitsbild verfügen wir über tiefgehende Erfahrungen und stehen gern mit Rat und Tat zur Seite. Gerne vermitteln wir Betroffenen im Rahmen unserer regelmäßigen Patientenveranstaltungen auch Kontakte zu anderen Multiple-Sklerose-Patientinnen und Patienten.
Die von uns eigens für unsere MS Patienten herausgegebene Zeitschrift MS-WELT liefert Ihnen interessante Informationen zum Leben mit MS.
Mit einer eigens für MS-Patienten entworfenen Kundenbefragung verfolgen wir den Krankheitsverlauf und optimieren unseren Service für diese Kundengruppe, die uns seit Jahren besonders am Herzen liegt.
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